Keine Ausnahme mehr bei unseren Arbeitsbedingungen!


Am 1. Mai auf die Straße für den TVStud und Mitbestimmungsrechte
„Wer hat der gibt“ Demo am 1. Mai, um 14:00. Start Hamburg Dammtor.

Hamburg – Stadt der Millionär*innen und der prekären Wissenschaft. Stadt der teuren WG-Zimmer und der geringen Löhne für Studentische Beschäftigte. Kettenbefristungen und mangelnde Mitbestimmung machen uns zum günstigen Anhang des Hamburger Wissenschaftsbetriebs. Nicht einmal die 12€ des Hamburger Mindestlohns gelten für uns. Studentische Beschäftigte halten den Betrieb an den Hochschulen schon lange am Laufen. Durch Unterstützung in Forschung und Lehre, Übernahme von Tutorien, durch Tätigkeiten in der Verwaltung und den Bibliotheken oder beim Korrigieren von Klausuren.

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Auftaktaktion zur Kampagne „Keine Ausnahme!“ in Hamburg

Am Donnerstag, den 08. April, haben wir die Forderungen der Kampagne – coronakonform – mit einer Delegation bei der Hamburger Finanzbehörde vorbeigebracht. Denn Andreas Dressel, Hamburger Finanzsenator und gleichzeitig erster stellvertretender Vorsitzender der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, ist einer der politischen Hauptverantwortlichen dafür, dass unsere Arbeitsverhältnisse als Studentische Beschäftigte sowohl in Hamburg als auch bundesweit immer noch nicht unter den Schutz eines Tarifvertrags fallen.

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Bundesweite Petition: Keine Ausnahme! Für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen Studentischer Beschäftigter!

An: Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und die zuständigen (Landes-)Minister*innen

Wir, Studentische Beschäftigte in Wissenschaft und Verwaltung, Beschäftigte des Akademischen Mittelbaus, Professor*innen und Unterstützer*innen fordern die zuständigen Minister*innen der Länder dazu auf, die Arbeitsbedingungen Studentischer Beschäftigter zu verbessern. Dazu gehört, dass die Tarifgemeinschaft deutscher Länder endlich ihre Blockadehaltung gegenüber den Gewerkschaften ver.di und GEW bezüglich einer tariflichen Absicherung für studentische Beschäftigte aufgibt und den Weg für Verhandlungen frei macht.

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Offener Brief an die Universitätsleitung

Sehr geehrte Mitglieder der Universitätsleitung,sehr geehrter Dr. Martin Hecht,

aufgrund des Eingangs zahlreicher Beschwerden über die Unregelmäßigkeiten bei Gehaltszahlungen von Studentischen Hilfskräften und Tutor*innen, wenden wir uns mit diesem offenen Brief an Sie. Seit Ende letzten Jahres häufen sich Fälle von ausbleibenden Zahlungen.Bei uns haben sich insgesamt acht Personen aus verschiedenen Fachbereichen zusammengefunden, um dieses Schreiben an Sie zu verfassen. Bekannt sind uns damit mehrere Beispiele, bei denen zum Teil bis zu drei Monate kein Gehalt überwiesen wurde. Einige Personen haben seit ihrem Vertragsbeginn keine Zahlung erhalten.

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Gespräch mit Katharina Fegebank

Gestern waren wir auf Einladung gemeinsam mit der Mittelbau Initiative Hamburg bei der Zweiten Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank zu Gast. Im Zuge unserer Kampagne „Solidarsemester statt prekäre Wissenschaft“ lud sie uns zum Gespräch ein, um sich über die Arbeitsbedingungen Studentischer Beschäftigter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen zu informieren.

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Hamburg – Stadt der prekären Wissenschaft

Wir – wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und studentische Beschäftigte – haben uns zusammengeschlossen, um uns gemeinsam gegen prekäre Arbeitsbedingungen an den Hochschulen zu wehren. Wir nehmen die Befristungsketten, die Überbelastung und die geringe Bezahlung nicht länger hin. Deshalb fordern wir die Stadt Hamburg und namentlich Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank dazu auf, unser Anliegen nicht länger kleinzuhalten und mit minimalen Zugeständnissen und leeren Versprechungen beiseite zu schieben.

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Solidarsemester statt prekäre Wissenschaft!

Jetzt erst recht: Krisenfeste Bedingungen für Studierende und Beschäftigte schaffen!

Wir sind Studierende und Beschäftigte an den Hamburger Hochschulen. Organisiert sind wir in der Mittelbau Initiative, der Kampagne TVStud, in den Gewerkschaften Ver.di und GEW sowie in zahlreichen studentischen Basisgruppen und Gremien der studentischen Selbstverwaltung. Wir richten uns an die Leitungen der Hamburger Hochschulen und die Wissenschaftsbehörde mit ihrer Vorsitzenden Katharina Fegebank. Gemeinsam fordern wir: Es reicht! Schaffen Sie krisenfeste Bedingungen und stoppen sie den künstlichen Normalbetrieb auf unseren Rücken!

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Solidarität mit dem Hamburger Bündnis zum internationalen feministischen 8. März Streik

Die Mittelbauinitiative, TVStud und das Netzwerk Arbeitskämpfe haben sich gegen prekäre Arbeitsbedingungen im akademischen Bereich zusammengeschlossen. Gemeinsam erklären wir uns solidarisch mit dem internationalen feministischen Streik zum 8. März in Hamburg und darüber hinaus. Ungleiche Geschlechterverhältnisse zeichnen sich an den Hochschulen und im Bildungssektor ebenso ab wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen. Zudem sind unsere Arbeitsplätze wie so viele Bereiche öffentlicher Daseinsfürsorge von Sparmaßnahmen betroffen, was zusammen mit einer strukturellen Unterfinanzierung den Druck auf alle Arbeitenden drastisch erhöht.

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Aktionstag 12.02.2020 – Besuch der Hamburger Wissenschaftsbehörde

Zum Auftakt unserer Kampagne „Hamburg – Stadt der prekären Wissenschaft“, haben wir heute mit über 40 Leuten in einem Überraschungsbesuch unsere Forderungen (u.a. nach einem Tarifvertrag) in der Wissenschaftsbehörde Hamburg, bei der zuständigen Senatorin Katharina Fegebank abgeliefert. Jetzt gilt es dranbleiben, weiter Druck aufbauen und gemeinsam arbeitskampffähig werden. Organisiert euch dafür in der Mittelbau Initiative Hamburg und schließt euch an den Hochschulen und in den einzelnen Fachbereichen den jeweiligen #TVStud Basisgruppen an.Gemeinsam erstreiten wir eine bessere Zukunft!

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