Unser letzter Post hat gezeigt: Arbeitskampf und Streiks sind historisch stark männlich geprägt. Das lag in Deutschland auch daran, dass innergewerkschaftliche Strukturen männlich dominiert waren (und teils noch sind) und dadurch die Vorstellung vorherrschte, dass Tarifforderungen eher in männlich geprägten Branchen durchzusetzen seien und durchgesetzt werden sollten. Gleichzeitig wurden feminisierte Streiks meist von Männern angeführt und so auch inhaltlich beeinflusst.
Doch in den letzten Jahren fangen diese Strukturen an zu bröckeln und FLINTA*-Beschäftigte im (sozialen) Dienstleistungsbereich vertreten ihre Interessen zunehmend laut und kämpferisch: die Streikaktivitäten nehmen zu! Woran das liegt, was die Feminisierung von Streiks genau bedeutet und vor allem, was das für FLINTA*-Personen und die Gesellschaft insgesamt bedeutet, lest ihr oben.
Fest steht: FLINTA*Streiks bergen Potenzial für Veränderung, das nicht unterschätzt werden sollte!
📖 Quelle: Ingrid Artus (2018): „Frauen*-Streik! Zur Feminisierung von Arbeitskämpfen“, herausgegeben von der @rosaluxstiftung
Offener Brief an Andreas Dressel
Finanzsenator der Freien und Hansestadt HamburgVerhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder 05.02.2026 Jung, akademisch, (immer noch) prekär – Hamburg setzt Tarifvereinbarung für studentische Beschäftigte nicht um!Im Januar 2026 wurde die Studie „Jung, akademisch, (immer noch) prekär. Weiterlesen






